Nach 9 langen Wochen der Abstinenz kann ich wieder ungebremst laufen. Zähe Tage liegen hinter mir, die ich zunächst humpelnd und dann aquajoggend verbrachte. Bei der wöchentlichen Physio-Stunde gab’s  lange nur Ernüchterung: der vernarbte Muskelfaserriss wollte und wollte einfach nicht heilen. Das ging  ganz schön an die Nerven und war nicht gerade Balsam für meinen sonst sehr gesunden Optimismus. Ende Juni, die ersten vorsichtigen Trabversuche auf dem Rasen. Es kitzelte in der Wade, immer wieder ein kleiner Stich, ein Ziehen. Manchmal wusste ich gar nicht mehr, ob das gerade Einbildung ist oder nicht. Schluss damit: jetzt laufe ich wieder richtig, in meinem Tempo, auf jedem Bodenbelag und endlich (fast) frei im Kopf.

Gar nicht so einfach, immer nur zu tracken und Frommhold, Frodeno, Kienle und Co dabei zuzusehen, wie sie großen Triathlon machen. Das ist bald vorbei. Ich bin bald zurück. Ihr werdet es sehen. Bis dahin – keep on running!

Euer Marc

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