Ich habe keinen Hehl daraus gemacht: der Plan war, in Südafrika möglichst viele weitere Punkte für Kona 2015 zu sammeln. Dieser ist leider nicht ganz aufgegangen.
Doch jetzt Schluss mit dem Trübsal blasen. Ich bin zwar am Boden der Tatsachen aber nicht am Boden zerstört. Eigentlich kann ich sehr zufrieden sein mit meiner Leistung. Ich bin gegen ein großes Weltspitze-Feld angetreten. 11 der 12 Athleten vor mir sind Ironman-/Challenge Langdistanz- oder 70.3 Sieger und hinter mir platzierten sich einige, die das auch schon in ihrer Vita haben. Der wirklich top organisierte Wettkampf hatte es in sich. Wind, Hitze und die anspruchsvolle Radstrecke kosten Körner ohne Ende.
Zum Rennen an sich: Was mich wirklich stolz macht, ist mein Schwimmergebnis im doch rauen pazifischen Ozean. Nicht einmal 3 Minuten trennten mich vom „first out of water“. Das Radfahren war solide, die 5 Minuten Stillstand  in der Penaltybox völlig unnötig und ein Horrortrip für den Kopf und die Muskeln! Das Laufen fing super an und ging auch gut weiter bis zu den letzten 8km. Die waren super hart und ich musste beißen. Ich war unendlich froh, im Ziel zu sein.
Es ist ok, bester Deutscher und 13. in diesem Feld zu sein aber leider kann man sich davon nix und wieder nix kaufen. Schon gar kein Ticket für Hawaii. Das weiß ich und das macht mein Vorhaben nicht gerade leichter.
Ich werde jetzt erstmal die Beine hochlegen, mein hoffentlich vollgefülltes Osternest finden und dann gemeinsam mit meinem Trainer den Wettkampf analysieren und anschließend die weitere Saison planen.
Ich möchte mich für eure Unterstützung bedanken.  Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

Euer Marc

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