Es hätte alles perfekt laufen können. Die drei Wochen, die seit meiner ersten Mitteldistanz in St. Pölten vergangen sind, konnte ich optimal nutzen. Ich fühlte mich super fit und freute mich auf Kraichgau. Namen wie Kienle, Schildknecht und Clavel motivierten mich unglaublich, weil ich wusste, dass ich da schon mitmischen könnte. Und dann fing es so gut an wie nie. Die 25:09 min im Hardtsee vergingen wie im Flug. Ich musste mich nicht völlig verausgaben, um zusammen mit der großen Gruppe aus dem Wasser zu steigen. Bis Kilometer 70 auf der Radstrecke war auch noch alles ok. Wir jagten zu  sechst Sebi Kienle, der sich bereits zu Beginn deutlich absetzen konnte. Insgesamt war es aber eine eher „unrunde“ Fahrt, gespickt von Antritten und ständigem Tempowechsel. Dann kam der Moment, der bei mir alles zum kippen brachte. Meine Schaltung hakte kurz, ich verlor den Anschluss und schaffte es nicht mehr an die Gruppe ran zu fahren. Die Beine waren plötzlich so schwer und die Luft raus. Mit 1:40 min Rückstand auf die unmittelbaren Kienle-Verfolger kam ich in WZ2 an. Der Halbmarathon war dann eine mittlere bis große Katastrophe. Zum Glück hatte ich ein dickes Polster nach hinten, das jedoch gegen Ende ziemlich dünn wurde. Ich finishte als Siebter. Ich bin sehr enttäuscht aber versuche im selben Moment die positiven Aspekte zu sehen. Zum Beispiel, dass ich mitschwimmen konnte, zum ersten Mal!

Herzlichen Glückwunsch an den deutlichen Sieger , Maurice und die anderen Jungs. Großer Sport! Ganz besonders freue ich mich über den großartigen 19. Gesamt- und 3. Altersklassenplatz von Philipp Keller. Pille Pilatus, das war ganz ganz stark und hat Spaß gemacht mit dir!

In drei Wochen ist es dann so weit:  Ironman Frankfurt. Dort will ich wieder zeigen, dass meine Form eigentlich und sowieso stimmt!

Danke euch allen an der Strecke und vor dem Livetracker.
Danke an Kristina, meine Familie, Frank, Kathrin&Svenja, Sarah, Julia&Matze + die vielen kleinen und großen Sillas.

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