Ein bisschen unangenehm war mir das ja schon: seit einigen Wochen wurde ich als sogenannter „Topstarter“ auf der Homepage des Summertime-Triathlons präsentiert, dabei fühlten sich meine Beine noch an wie undefinierbare, schwere, brennende Teile, die nicht in der Lage sein würden, einen Triathlon zu bestreiten, geschweige denn, diesen auch noch zu gewinnen. Roth steckte mir wirklich lange in allen Körperzellen!
Zum Wettkampf: so leicht war es wirklich nicht! Die erste Schwimmgruppe verpasste ich aus Unaufmerksamkeit und wechselte dann als Achter auf die Radstrecke. Zum Glück war der alte Druck (fast) wieder da. Bis zum Anfang der letzten von drei Radrunden, fuhr ich auf Platz 2, als mich Thomas Heuschmidt, auch ein „Topstarter“ und sehr starker Radfahrer, einholte. Mir gelang es weitestgehend an ihm dran zu bleiben und wir erreichten den bislang Führenden. Ich wechselte als Zweiter mit 30 Sek. Rückstand auf die Laufstrecke. Beim Laufen ließ ich es zunächst ruhig angehen. Dann schloss ich die Lücke zu Heuschmidt und wir liefen einige Meter zusammen. Bei Kilometer 3 steigerte ich das Tempo und konnte kurze Zeit später beim Schulterblick ca. 200m Abstand ausmachen. Die letzten Kilometer wurde ich super gut von meinem Begleitradler unterhalten und bezüglich Abstand zum Verfolger ausführlich informiert. Nach 01:47:14 Std. überquerte ich die Ziellinie, 54 Sekunden vor Heuschmidt. Dritter wurde Markus Rolli (beide TV Forst Triathlon).
Fazit: Titel verteidigt und die Rolle als „Topstarter“ erfüllt – puh!
Vielen Dank an alle, die dabei waren und angefeuert haben!
Und liebe Grüße an die beiden Pechvögel Thomas Albrecht (böses Virus !) und José Giese (fieser Oberschenkelschmerz!), die leider nicht an den Start gehen konnten!

Euer Marc

Boulevard Baden

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